INFORMATIONEN UBER DIE REGION: Aber unser Adler kennt keine Bücher oder Erzählungen; von Geburt an besitzt er lediglich seinen stechenden
Adlerblick, den er ganz natürlich einsetzt, so wie er atmet, fliegt oder frisst Nestor
weiß noch nicht einmal, dass das Gebiet unter ihm von den Menschen Aostatal genannt wird; ihm gefällt es nur,
sich von Zeit zu Zeit in diese himmelblau, grün und weiß vernebelte Suppenschüssel hinab zu stürzen.
Wenn er mal wieder in der Nähe ist, erkennt er sofort die große, V-förmige Rutschbahn, die einerseits von
dem quadratischen Felsen, der Festung von Bard, auf der auch seine Vorfahren geschlagen wurden, Schwindel
erregend und wunderbar hinunter ins Tal führt, und andererseits von den Hochgebirgsketten, durch den engen
und unsichtbaren Korridor, in dem der Wind die Federn flattern lässt und in die Ohren einen betäubenden
Groove bläst, bis zur Landung hinabgleitet, bei der die Schauer bereits vergessen sind und das Blut wieder
in die Gliedmaßen zurückkehrt.
estor kommt besonders gerne bei Sonnenaufgang an dieser Suppenschüssel an und surft auf den Lichtstrahlen,
um seine Augen und sein Gehirn mit Bildern , Tönen und Farben zu füllen: Es sind Ausflüge in raue und
zugleich sanfte Gefilde, die reich an Emotionalität sind, und von der Mutter Erde bis zum Himmel und wieder
hinab, entlang der Flüsse, der tiefblauen Kreise der Seen führen und vor Lebenskraft strotzen.
ORTE ZU SEHEN:
Die Festung und das Museum der Alpen von Bard, Parc d'Introd animalier, der Mont-Blanc-Seilbahn, auf dem Plateau Rosa Cevinia, das Museum der traditionellen Handwerk valdostano zu Fénis, die Terme di Pré-Saint-Didier
ESSEN & TRINKEN:
Der Käse-Fondue, Polenta Concia, Suppe von Kohl und Äpfel, der Käse Rippen, carbonade, die Capriolo Valdostana, Sahne und Käse Blaubeeren, Flocken Schokolade, Apfel-Kuchen